Samstag, 16. Februar 2008
Lebenszeichen aus Perth
Zuerst einmal sorry dass ich sooo lange nichts von mir hab hören lasse.
Keine Angst mir geht es immer noch gut! Zur Zeit bin ich noch in Perth an der wunderschönen Westküste.
Heute war mein letzter Arbeitstag und ab jetzt habe ich auch wieder Zeit und dadurch auch mehr Motivation die letzten Berichte nach zu holen, um euch nicht im Dunkeln darüber zu lassen, was ich die letzten Monate so gemacht habe. Duch das Arbeiten hat mir Abends und an meinem einzigen freien Tag in der Woche ein bisschen die Lust gefehlt am Rechner zu sitzen. Aber das ändert sich jetzt!
Der erste Bericht ist schon so gut wie fertig und geht hoffentlich bald nach dieser Nachricht auch online!
ICh wünsche euch allen schon mal viel Spaß beim lesen und will mich an dieser Stelle auch mal bei allen Leuten bedanken die immer regelmäßig hier rein schauen, ungeduldig auf Neuigkeiten warten und alles lesen!
Cheers, folks!
Bis bald!
Bastian
Freitag, 9. November 2007
Zwischen Report
Bin mitlerweilen gut in Darwin angekommen und hab die verregnete Wueste hinter mir gelassen!
Hier in Darwin ist man Mitten in den Tropen, an die 40 Grad und ueber 70% Luftfeuchtigkeit dazu noch jeden Nachmittag ein kleines Gewitter (Tropischer Sturm)
Christin und ich haben nach Arbeit gesucht und auch schon nen Job auf einer Mango Farm gefunden. Wir werden uns in den naechsten zwei Wochen etwas Geld fuer die Westkueste verdienen.
Sobald ich es schaffe werde ich einen neuen Bericht schreiben und online bringe. Natuerlich mit vielen neuen Bildern, wovon es einige gibt! Von Flut im Outback, Litchfield Nationalpark und noch so viele mehr.
See you soon!
Bastian
Samstag, 3. November 2007
Eine Outback Odyssee – Teil 1
Cairns – Mt. Isa
14.10.2007 – 25.10.2007
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| nach Kurrimine Beach |
Am Sonntag den 14.10.2007 ging es dann in Cairns los. Gemeinsam mit Christin sollte der Trip nach Alice Springs, von dort zum Uluru (Ayers Rock), hoch nach Darwin und dann die Westküste bis Perth gehen. Die Tage zuvor hatten wir alle Vorräte eingekauft und den Van bestmöglich gepackt.
Das Tagesziel war Townsville, unser erster Stop allerdings war noch in Cairns um genügend „“Go-Go Juice“ (Benzin) dabei zu haben. Also einmal voll getankt und auch noch den 20L Ersatzbenzinkanister aufgefüllt. Dann hieß es „hit the road (Jack)“.
Nach so ca. 25km haben wir in Gordonvale die Abzweigung zum Atherton Tableland genommen. Dort gibt es die bekannten Milla Milla Falls und noch viele weitere Wasserfälle, Seen und Flüsse. Oben in den Tafelbergen bieten sich auch immer wieder spektakuläre Ausblicke über die Umgebung. Neben den Milla Milla Falls, an denen eine bekannte Shampoo-Werbung gedreht wurde, haben wir noch an der Curtain Fig, einem 500 Jahre alten, riesigen Baum gehalten. Durch Regenwald und Weideland sind wir weiter nach Mena Creek gefahren und wollten eigentlich den dort angelegten Paronella Park mit seinem spanischen Schloss und künstlichen Garten besichtigen. Als wir angekommen sind und einen Blick auf die Eintrittspreise geworfen und festgestellt haben, dass man von uns $22,5 haben wollte, sind wir kurzentschlossen weiter gefahren und nach Sonnenuntergang in Kurrimine Beach angekommen. Nach dem ersten Tag, noch immer an der Küste haben wir hier unser erstes Nachtlager bezogen.
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| nach Balfes Creek |
In der Nacht begann es zu stürmen und zu regnen. Am nächsten Morgen, als wir aufgebrochen sind um weiter Richtung Townsville zu fahren, war es bewölkt und sehr windig. Noch vor dem Frühstück, war unser erster Stopp wieder mal, um zu tanken. Wir wollten uns von Anfang an verinnerlichen bei jeder Gelegenheit voll zu tanken. Im Outback würde uns das helfen nicht, wegen Benzinmangels, stehen zu bleiben.
In Cardwell haben wir uns nur kurz ein paar Weetbix gegönnt und sind dann schnell weiter. Zwischen Ingham und Townsville gab es noch einen wichtigen Punkt an dem wir gehalten haben. "Frozen Mangoheißt der Stand, an dem die besten Mango Smoothies verkauft werden.
Nun endlich in Townsville angekommen sind wir erstmal zum Castle Hill City Lookout gefahren, auf dem ich schon war, Christin aber noch nicht. Mit dem Auto ist das ja auch kein Stress.
Danach haben wir noch ein paar Einkäufe getätigt und uns dann an die Wasserfront gesetzt, um uns vor der Weiterfahrt noch ein bisschen zu stärken. Lecker „beans on toast“ sollten dann auch alles für den Tag sein, reicht ja auch...
Bevor es nun aber endgültig weg von der Zivilisation und ab ins Outback ging, wollten wir uns noch eine Versicherung beim RACQ besorgen, was aber leider nicht von Erfolg gekrönt war, da wir keine „Queensland Residents“ sind. Heißt also weiter, ohne zusätzliche Abschleppversicherung, wird schon nichts passieren...
Die Richtung hieß Charters Towers, eine alte Goldgräberstadt, die zur Zeit des Goldrauschs 20 000 Einwohner zählte und noch heute den Charme und Ruhm von damals in vielen der Gebäude erahnen lässt. Hier wollten wir eigentlich unser Nachtlager aufschlagen, nach einem kurzen Stop, einer Fotosession und ein Blick Richtung Sonne und Himmel haben wir aber beschlossen noch weiter zu fahren. Das brachte uns nach Balfes Creek, eine „Großstadt“ mitten im Outback, die aus, sage und schreibe: einer Tankstelle, einem Restaurant, einer Bar und einem Campingplatz bestand. Alles in einem versteht sich. Auf jeden Fall war es gut genug zum nächtigen und es sollte ja auch am nächsten Morgen gleich weiter gehen.
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| nach Cloncurry |
Folgendes Szenario spielte sich dann früh am nächsten Tag ab: Nachdem wir beide so ganz langsam am aufwachen waren, meinte Christin auf einmal zu mir: „Hey Bastian, schau mal, ein Strauss!“
Ich dazu: „Ja genau, verarschen kann ich mich alleine.“
Christin: „Ne, jetzt wirklich! Schau halt.“
„Krass, du hast recht. Haben wir uns im Land geirrt? Der gehört doch nach Südafrika, oder nicht!?“
Nach kurzem staunen hab ich mich dann wieder hingelegt, um noch ein bisschen zu dösen. Ein paar Minuten später dann: „Hey Bastian, schau mal, ein Kamel!“ „Jetzt hör aber auf...Hast du was genommen?“
Christin: „Ohne scheiß! Schau.“ - „Oh man, du hast recht, was ist denn hier los?“
Christin hatte dann auch schon meine Kamera in der Hand und versucht Hugo, so haben wir das Kamel kurzerhand getauft, vor die Linse zu bekommen um das perfekte Bild zu schießen. Nach diesem Naturspektakel war es dann Zeit für ein Frühstück und eine Dusche. Frisch gestärkt und gesäubert ging es dann weiter.
Nächster Stop: Hughenden, ein Städtchen ca. 200km weiter, wo wir eigentlich das größte in Australien gefundene Dinosaurierskelett bewundern wollten. Aufgrund des hohen Eintrittspreises haben wir aber nur noch etwas getankt und sind dann weiter nach Richmond. Dort konnten wir dann unseren Augen kaum glauben, als wir doch tatsächlich einen Badesee vorfanden. Damit rechnet man hier nun wirklich nicht, denn das Outback ist schon so, wie man es sich vorstellt: weites Land, ein paar Bäume, aber ansonsten nur Busch, trockene und endlose Ebenen, die ab und zu mal von „Bergen“ durchzogen werden und dann gibt es noch sehr lange, gerade Straßen. Gelegentlich sieht man am Himmel Vögel kreisen, links und rechts der Straße schon auch mal Rinder, Emus, oder einfach platt gefahrene Kängurus, aber keinen See... Bei gefühlten 60°C Außentemperatur, ja gut es waren vielleicht auch nur 40, aber auf jeden Fall heiß genug, um nicht lange über eine Badepause nach zu denken. Nach dieser dringend notwendigen Erfrischung und einem Fahrerwechsel, ging es dann an die restlichen 279km nach Cloncurry. So haben wir es an diesem Tag auf stolze 592km gebracht. Verständlich also, dass wir in „Curry“ erstmal eine Stärkung brauchten. Nachdem wir also eingecheckt und das Auto abgestellt haben, sind wir los, um im Supermarkt noch was zu Abendessen zu kaufen, welches wir mit Genuss verzehrten. Zeit um unser Logbuch anzufangen haben wir uns auch noch genommen, bevor wir dann ins Bett gefallen sind.
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| nach Mt Isa |
Wie gewöhnlich begann der nächste Tag wieder mit einem ausgiebigen Frühstück, wonach es weiter nach Mt Isa gehen sollte. Auf dem Weg dorthin haben wir noch am Burk & Willis Memorial gehalten. Dieses ist den beiden Abenteurern gewidmet, die 1861, beim Versuch den Kontinent von Süden nach Norden zu durchqueren, umgekommen sind und so zu Helden wurden. Weiter ging es nach Mary Kathleen, einer echten Geisterstadt, die etwas abseits vom Highway liegt und die in den 50er Jahren primär von Minenarbeitern und deren Familien bewohnt war. Nachdem aber die ca.34km entfernte Uran-Mine nichts mehr abgeworfen hat, hatten auch die Bewohner von Mary Kathleen keinen Grund mehr zu bleiben und so ist heute von der Stadt nicht mehr viel übrig. Was auch für uns ein Grund war, nicht lange zu bleiben. So ging es nach ein paar Fotos auch weiter nach Mt Isa. Leider hatte das Auto andere Pläne und so begann, was der Titel dieses Berichts verrät, eine wahre Odyssee.
Mitten im Outback machte der Van plötzlich ungewöhnliche Geräusche und weigerte sich zu beschleunigen, erhitzte sich sehr stark und spukte dann schließlich den Kühlerdeckel aus. Ein kurzes: „Du Bastian, ich glaube da is' was vom Auto abgefallen“, bewegte uns dann dazu anzuhalten und zu schauen, was denn los ist. Die erste Vermutung war, dass das Auffüllen mit normalem Leitungswasser am Morgen dem Kühler gar nicht geschmeckt hat und er darum zu kochen begonnen hat. So warteten wir also, bis er sich etwas beruhigt hatte, um ihn dann nochmal mit Wasser aufzufüllen, damit wir wenigstens die restlichen 40km nach Mt Isa schaffen könnten, wo wir dann einen Mechaniker aufsuchen würden. Der Kühler war aber doch recht erbost und so erhitzte er sich gleich wieder und brachte uns nicht weiter, als bis zur nächsten Haltebucht. Dort hielten wir dann ein paar Backpacker an, die uns mit Kühlflüssigkeit aushelfen konnten. Leider war dieser Versuch auch nicht wirklich von Erfolg gekrönt und uns blieb nichts anderes übrig, als sie zu bitten uns doch freundlicherweise nach Mt Isa zu schleppen. Gar nicht lange gefackelt hingen wir dann auch schon an einem ca.1,5m(!) langen Seil, am Heck eines Ford Falcon, der uns die 40km nach Mt Isa zog. Die erste Werkstatt wollte sich das Auto dann auch gleich drei Wochen später anschauen, was uns doch etwas zu spät war und so suchten wir nach einer anderen. Die nächste hätte in einer Woche Zeit gehabt, rief aber einen weiteren Mechaniker an, der sich das Auto gleich anschauen konnte. Dieser konnte uns dann sagen, dass der Kühler zwar völlig in Ordnung wäre, die Zylinderkopfdichtung, oder sogar der Zylinderkopf aber nicht. Um genaueres sagen zu können müsse er erst den Motor auseinander nehmen, was uns (erstmal) eine Nacht auf den ca.100m entfernten Campingplatz einbrachte. Es sollten etliche folgen...
Am nächsten Tag stellte sich dann nämlich heraus, dass es nicht nur, wie gehofft, die Dichtung war, sondern der komplette Zylinderkopf. Dieser hatte sich nach vielen Jahren Misshandlung entschlossen, nun endlich, mitten im Outback, den Geist aufzugeben. In dem Alu-Zylinderkopf war das Kühlsystem so weit errodiert, dass Kühlflüssigkeit in die Zylinder gelangte.
Das Ende unseres Trips schon fast vor Augen, gab es dann aber doch einen Lichtblick. Der Mechaniker hatte einen Zylinderkopf gefunden, der doch preiswerter als erwartet war. Von nun an begann das Warten, denn dieser musste erst von der 2500km entfernten Sunshine Coast ins Outback geschafft werden, was ca. eine Woche dauern sollte. Das positive war, dass wir jetzt genügend Zeit hatten uns das wunderschöne und große Mt Isa anzuschauen. Das hatten wir dann auch an einem halben Tag erledigt und so begann die Langeweile und das Zeittotschlagen auf dem Campingplatz.
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| Mt Isa |
Beim einchecken hatten wir in der Rezeption ein Ehepaar aus Deutschland kennen gelernt. Peter und Sylvia hatten uns dann am zweiten Tag, in ihrem Wohnmobil mitgenommen. So hatten wir die Gelegenheit, zum Lake Moondarra 20km außerhalb zu kommen. Dazu haben sie uns danach auch noch zum Pizzaessen eingeladen, wofür ich mich mit Hilfe bei Peter's PC Problemen revanchierte. Warten war, wie gesagt, von jetzt an angesagt...
to be continued....
Montag, 29. Oktober 2007
Drei neue Post!!!
Viele Grüße aus Alice Springs!
Es gibt neue Post zu lesen!
Endlich hab ich es geschafft die neuen Post online zu bringen.
Es fehlt zwar noch der Bericht von Cairns nach Mt. Isa, aber dazu fehlen mir noch die Bilder.
Ich muss noch ein Internet Cafe mit einer ordentlichen Leitung finden.
Naja, müsst ihr euch halt noch ein wenig gedulden!
In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal!
Hang Loose!
Bastian
Cairns
(21.09.2007 bis 14.10.2007)
Freitag 21.09.07
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| Cairns |
Nach der kurzen Fahrt von Bramston Beach nach Cairns, war ich am Vormittag an der Esplanade. Am Nachmittag hatte ich mit Gill und Tony Birch vereinbart, bei ihnen im Büro vorbei zu schauen, wegen Jobs. Marcel war im JJ's Backpackers untergekommen wo ich dann auch versuchte einzuchecken. Leider waren aber alle Betten besetzt und so hab ich mir überlegt auf einem Campingplatz zu bleiben. Um 15:00 Uhr war ich wie vereinbart bei Gill und Tony in ihrem Buchhaltungsbüro. Nachdem noch ein Freund von den Beiden vorbei kam, war für mich alles geklärt. John Beck bzw. seiner Frau Sue, sollte ich am nächsten Tag beim Hausputz helfen.
Für die Nacht kam ich dann in „Palm Cove“ auf dem Campingplatz unter.
Samstag 22.09.07
So half ich dann erst Sue die Küche von jeglichem Staub der, in der letzten Woche tätigen, Handwerker zu befreien. Anschließend verbrachte ich 4 Stunden damit die „Louvers“ Lamettenfenster im Wohnzimmer zu putzen. Bezahlt wurde ich am Abend „chash in hand“.
Marcel hatte mir mittlerweile ein Bett im JJ's reserviert und so konnte ich nach der Arbeit erst mal dort hin und duschen.
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| BBall in Cairns |
Obwohl ich etwas krank und platt war, bin ich am Abend noch los um mir das Basketballspiel der Cairns Taipans gegen die Townsville Crocodiles an zu sehen. Es war das erste Saisonspiel für beide Teams und Cairns war klarer Favorit. Die erste Halbzeit jedoch wurde deutlich von Townsville dominiert und war geprägt von vielen Fehlern sowohl in der Offensive als auch der Defensive der Taipans. In der zweiten Hälfte konnte Cairns dann allerdings seiner Favoritenrolle gerecht werden, den Rückstand aufholen und am Ende doch deutlich gewinnen.
Zum Spiel und Basketball in Australien ist zu sagen, dass alles sehr amerikanisch ist, so werden viermal 12 Minuten gespielt, wodurch jedem Spieler 6 Fouls zustehen. Des weiteren wird die ganze Zeit über Musik gespielt und auch die Spielkultur lässt zu wünschen übrig. Trotzdem war es mal wieder echt cool ein Spiel zu sehen, noch dazu ein so Energie geladenes, spannendes.
Sonntag 23.09.07
Am nächsten Morgen ging es mit glücklicherweise deutlich besser und meine Erkältung war fast verschwunden. Nach einem ruhigen Vormittag bin ich los um in der Innenstadt in ein Internetcafé zu gehen und einiges am Laptop zu erledigen.
Im Hostel habe ich Christin kennen gelernt, die nach Alice Springs und weiter nach Darwin wollte und nach einer Mitfahrgelegenheit suchte. Schnell kam der Gedanke von meinem Vorhaben, direkt nach Darwin zu fahren ab zu lassen und mit ihr zum Uluru (Ayers Rock) und dem roten Zentrum Australiens zu fahren. Eigentlich wollte ich ja schon von Anfang an zum „Rock“ und in die Wüste und jetzt noch dazu mit einer netten und hübschen Begleitung.
Am Nachmittag bin ich los um am Freiplatz um die Ecke zu schauen ob ein Spiel zusammen kommt. Schnell waren ein paar Leute gefunden und so konnten wir schön 5-5 zocken, bis es zu dunkel war um noch weiter zu spielen.
Montag 24.09.07 bis Freitag 28.09.07
Den ersten Arbeitstag dieser Woche verbrachte ich bei Gill und Tony im Büro. Dort räumte ich ein Büro und das Archiv in neue Räume um und half Tracy der Sekretärin bei der Ablage von Akten. Die nächsten beiden Tage war ich im Garten von Gill und Tony, am Dienstag alleine und am Mittwoch kam noch der richtige Gärtner, Kevin und die Haushälterin Anny. Mit den beiden verstand ich mich von Anfang an super und mit Kev, habe ich mich dann den großen Aufgaben gewidmet.
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| Tony & Gill's |
Donnerstag und Freitag bin ich dann nochmal im Büro gewesen und hab mich um diverse PC-Probleme gekümmert.
Am Freitag Abend bin ich mit Christin, die auch Basketball-Verrückt ist, los, um zum Midnight-Basketball im „Fishtank“(Cairns Basketball Center) zu gehen. Bei dem Programm, das dazu da ist sozial schwache Kinder von der Straße weg zu holen, waren auch ein paar ältere und so konnten wir doch das ein oder andere gute Spiel machen.
Als wir spät Nachts zurück im Hostel waren, bin ich bloß noch ins Bett gefallen.
Samstag 29.09.07 und Sonntag 30.09.07
Leider war nichts mit ausschlafen, da ich mit Gill ausgemacht hatte um 9:00 Uhr bei ihr zu sein um eine Liste an Dingen zu schreiben, die ich in der nächsten Woche abarbeiten soll. Sie selbst wäre die ganze Woche über auf Hinchinbrook Island, um dort als Komparse an einem Film mit zu wirken.
Nachdem wir mit der Liste fertig waren, hab ich noch die beiden Autos von Gill und Tony gewaschen und geputzt. Ich habe auch noch erfahren, dass am nächsten Tag Ros, auf ihrem Weg zu den Torrestrait Islands in Cairns vorbei kommt. So wurde ich am Sonntag noch zum Mittagessen eingeladen.
Den restlichen Samstag, sowie den Sonntag Vormittag habe ich mit chillen verbracht. Pünktlich war ich dann bei Birch's um gemeinsam mit Ros, Gill und Tony zusammen zu essen. Am Nachmittag war dann wieder Nichtstun angesagt.
Montag 01.10.07 bis Freitag 05.10.07
Die Woche über war ich bis auf Dienstags wieder jeden Tag im Garten bei Gill und Tony. Am Dienstag hatte es schon Nachts angefangen zu regnen, mit Tony hatte ich kurzerhand vereinbart nicht im Garten sondern im Büro zu arbeiten. Da er aber nur ein paar Aufgaben für mich hatte, war der Nachmittag somit frei. Auch nicht schlecht!
Es regnete immer wieder mal und kühlte ab, was bedeutete, dass anstatt von 36°C am Vortag, das Thermometer auf um die 20°C fiel. Grund genug für die meisten von uns ein Sweat-Shirt anzuziehen. Nur Anna die an diesem Tag aus Deutschland angekommen ist, schaute uns komisch an und konnte es kaum glauben.
Den Rest der Woche war ich wieder fleißig im Garten. Am Mittwoch wieder mit Kev und die anderen beiden Tage, alleine. Jeden Tag kam ich auf meine 10 Stunden, was doch sehr anstrengend war und mich ein paar meiner überflüssigen Kilos kostete.
Fast jeden Abend war ich mit Christin unterwegs um im Woolshed und der Rinobar umsonst ein Abendessen zu bekommen, zusammen konnte ich davon sogar einigermaßen satt werden. Unfairer Weise konnte Christin jedes Mal im Woolshed umsonst ein Upgrade auf eine volle Mahlzeit bekommen, wegen ihres Jobs als Busfahrer im JJ's. Meistens hat es dann bei ihr Steak gegeben.
Freitag Abend waren Christin und ich nochmal beim Midnight Basketball, was für mich aber fast zu viel war, nach 10 Stunden Arbeit tagsüber. Leider bin ich nicht ganz ohne eine kleine Verletzung weggekommen, bei einem Dunking habe ich mir den Ringfinger der rechten Hand ausgekugelt. Er ist zwar gleich wieder rein gerutscht, sollte mir aber in den kommenden Wochen immer mal wieder zu schaffen machen. Im einzigen richtigen Spiel an diesem Abend, mussten wir uns ein paar echt guten Jungs geschlagen geben. Einer von ihnen machte es sich zum Spaß, immer wieder über mich drüber zu dunken.
Samstag 06.10.07 und Sonntag 07.10.07
So ziemlich am Ende meiner Kräfte musste ich am Samstag Morgen doch früh aufstehen, weil ich Kev versprochen hatte, beim Umzug seiner Nachbarin zu helfen. Für nicht mal 2 Stunden, bekam ich $50 und konnte mich am Nachmittag ausgiebig erholen.
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| Crystal Cascades |
Nachdem ich am Sonntag endlich ausgiebig schlafen konnte, bin ich, nach einem großen Frühstück, mit Christin zu den Crystal Cascades gefahren. Bei den Wasserfällen in den Bergen um Cairns, kann man herrlich baden und sich im Fluss treiben lassen. Auf dem Rückweg zum Auto ist uns sogar noch ein Goana, eine große Echse, über den Weg gelaufen.
Anschließend sind wir weiter zum Copperlode Damm hoch über der Stadt gefahren. Der dortige See dient als Wasserreservoir für Cairns und Umgebung. Auf dem Weg zum und vom Damm, gibt es immer wieder gute Möglichkeiten einen guten Überblick über die Stadt zu haben.
Montag 08.10.07 bis Freitag 12.10.07
Meine letzte Abrbeitswoche in Cairns war nochmal richtig anstrengend, obwohl ich mich die ersten drei Tage auf je 8 Stunden beschränkte, war ich Abends immer noch sehr platt. Evtl. auch ein bisschen verständlich wenn man bedenkt das ich bei ca. 36°C und über 50% Luftfeuchtigkeit, körperlich am schaffen war.
Am Mittwoch habe ich natürlich wieder mit Kev im Garten gearbeitet und am Donnerstag und Freitag habe ich ihm noch bei ein paar anderen Jobs geholfen. So habe ich am Donnerstag Morgen erst einen und nachmittags drei weitere Kubikmeter Mulch und drei Kubikmeter Holzschnipsel zusammen mit Kev bewegt. Am Freitag dann noch ca. 1,5 Tonnen groben Kies, dafür aber nur bis Mittag.
Nach der Arbeit bin ich mit Christin los um für unseren Trip nach Alice Springs, ins rote Herz Australiens, und weiter nach Darwin und Perth einige Sachen einzukaufen.
Samstag 13.10.07 und Sonntag 14.10.07
Um Kev noch einen letzten Gefallen zu tun, habe ich am Samstag nochmal mit ihm bei Sue und John Beck gearbeitet um in deren Garten noch aufzuräumen. Schließlich hatte Kev mir viel geholfen und mir dazu noch einige Sachen besorgt die ich brauchte, so z.B. einen 20L Ersatzbenzinkanister, den man im Outback gut gebrauchen kann.
Mit Christin habe ich dann am Nachmittag den Van erst aus und dann wieder eingeräumt. Für den Trip, wollten wir alles gut und praktisch verstaut haben.
Am Sonntag Morgen haben wir noch die letzten Sachen gepackt und uns dann um 15:00 von allen Leuten im JJ's verabschiedet.
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| JJ's |
Far North Queensland
– oder –
von Noosa nach Cairns mit Zwischenstop in Bramston Beach
(27.08.07 – 21.09.07)
27.08.07 – Noosa Heads
Am Mittag bin ich in Brisbane aufgebrochen und über den Highway nach Noosa Heads (ca. 140km), am nördlichen Ende der Sunshine Coast gefahren. Am Abend, nach Sonnenuntergang, war ich im Hostel „Koala“, bei Marcel angekommen. Da wir an diesem Abend nicht weiter fahren wollten, wegen der Kängurus, blieben wir noch eine Nacht in einem Anderen Hostel.
28.08.07 – bis Bundaberg
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| Rainbow Beach |
Nach dem Frühstück sind wir in Noosa weggefahren und weiter die Küste hoch Richtung Bundaberg (300km). Unser erster Stop, war dann in Rainbow Beach, einem der Zugänge zu Fraser Island. Der Sturm der hier die Woche zuvor gewütet hatte, hatte auch hier am Strand deutliche Zeichen hinterlassen. Von weg gespülten Strandabschnitten bis zu entwurzelten Bäumen. In einem Angelladen im Ort hat sich Marcel noch eine große Angel zum Strandfischen gekauft und diese im Van verstaut.
Da ich und auch Marcel schon von einigen Leuten gehört hatten, dass Fraser Island auch sehr von dem Sturm mitgenommen wurde und sogar für ein paar Tage gesperrt war, haben wir uns gegen einen Trip dorthin entschieden.
Stattdessen sind wir weiter gefahren, um noch am selben Tag nach Bundaberg zu kommen.
Bundy, wie die Einheimischen sagen, ist eine Arbeiterstadt und dient vielen Minenarbeitern als vorübergehendes Zuhause. Natürlich ist die Stadt in ganz Australien für seinen Rum bekannt, der überall gerne getrunken wird.
In Bundaberg angekommen, mussten wir allerdings feststellen, das es kein freies Bett in Hostels mehr für uns gab. So blieb uns nicht anderes übrig, als für Marcel noch einen Schlafsack und eine Isomatte zu besorgen und auf einen Campingplatz zu gehen um im Van zu schlafen.
29.08.07 – bis Town of 1770
Außer der Rum-Destillerie und einigen „alten“ Häusern, gab es nichts interessantes zu sehen und so sind wir früh weiter gefahren mit dem Ziel, Town of 1770 (199km). An dieser Stelle, besser gesagt dieser Bucht, hat im Jahr 1770 Captain Cook zum ersten Mal Fuß auf australischen Boden gesetzt.
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| on the road |
Unterwegs, hielten wir nur kurz in Rosedale, einem kleinen verträumten Dorf, direkt am Highway, um zu tanken und uns kurz die Beine zu vertreten.
Mit einem herrlichen Sonnenuntergang sind wir am Abend in Town of 1770 angekommen.
30.08.07 bis 01.09.07 – Town of 1770
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| Town of 1770 |
In 1770, war es echt paradiesisch, mit herrlichem Sandstrand, Dschungel bis zum Strand und einer wunderschönen Bucht. Kurzerhand beschlossen wir ein paar Tage hier zu bleiben, um Alles zu genießen und unser Glück beim Angeln zu versuchen. Neben einem kleinen Flathead, einer Seezunge haben wir dann doch ein paar große Fische an die Leine bekommen und so drei ca. 1m lange Shuffle Head Sharks aus dem Meer gezogen.
Wir haben noch zwei weitere Deutsche, Lina und Jan-Peter, getroffen mit denen wir Abends zusammengesessen und ein paar der faszinierenden Sonnenuntergänge genossen haben. Hier an dieser Bucht ist die einzige Stelle an der East Coast, wo man dieses Spektakel über dem Meer und nicht über der Küste, bestaunen kann.
01.09.07 bis 03.09.07 – Rockhampton
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| nach Rockhampto |
Von Town of 1770 ging es dann nach ein paar Tagen weiter nach Rockhampton (220km).
Um nicht den ganzen Tag nur zu fahren und um mal etwas zu sehen, haben wir einen Abstecher vom Highway nach Port Alma gemacht. Hier erhofften wir uns ein schönes kleines Hafenstädtchen zu finden und evtl. Mittag zu machen.
Doch schon auf dem Weg dorthin, kamen wir nur an Salzfeldern und Salzwerken vorbei. Port Alma selbst, war dann eine ziemliche Enttäuschung! Wie der Name ja eigentlich schon sagt, handelt es sich um einen reinen Hafen für die umliegenden Salzfabriken.
Also wieder ins Auto und weiter nach Rockhamton, der Rinderhauptstadt Australiens. Zum Abendessen gab es dann, natürlich, wie nicht anders zu erwarten war, ein riesiges Steak.
Und da es sich um einen Samstag handelte, wollten wir uns anschließend noch ins Nachtleben von Rockhampton stürzen. Da in Rockhamton aber so ziemlich gar nichts los ist, fanden wir genau eine Bar, mit ein paar mehr Leuten und Live-Musik. Danach sind wir noch weiter mit vielen der Leute aus der Bar, in einen der wenigen Clubs, um wenigstens noch ein bisschen Party zu machen.
Am Samstag war dann Erholung und Entspannung angesagt. Lesen, schreiben und ansonsten nicht viel! Da es leider am Samstag Abend zu regnen begonnen hatte und dies an der ganzen Küste der Fall war, wollten wir auch noch den Sonntag hier verbringen. Wie aber schon am Samstagabend, war die Stadt am Sonntag wie ausgestorben. Anders als in den meisten anderen Städten hier, hatte kein Supermarkt und kein Laden geöffnet.
03.09.07 – um Rockhampton
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| Emu Park |
Am Montag, als der Regen vorbei war, sind wir los um die Gegend um Rockhampton zu erkunden, Zu hause in Deutschland hatte ich von einer Krokodil-Farm gehört, die hier in der Nähe sein soll. Raus aus Rocky, kamen wir als erstes nach Emu Park, einem kleinen Ort mit einigen Läden und einem Supermarkt. Weiter auf der Ringstaße um Rocky sind wir weiter bis zur Kurrana Croc Farm gefahren um dort an einer Führung teil zu nehmen. Der Enkel des Gründers der Farm hat uns an diesem Tag, aus dem Mangel anderen Besuchern, eine kleine Privatführung gegeben. So haben wir ein paar doch recht stattliche Exemplare gesehen und auch einiges über Crocs gelernt. So z.B. dass Krokodile 6 Monate ohne Nahrung überleben können und auch kein Aas fresssen. Warum sollten sie auch, wenn sie 6 Monate auf frische Beute warten können?! Wird man von einem Croc angegriffen, ist es am besten so schnell wie möglich weg zu laufen und das gerade aus und nicht im Zickzack. Auch auf einen Baum klettern macht keinen Sinn, zwar kommen sie nicht auf den Baum, werden dafür aber bis zu 6 Monate unter diesem ausharren und warten.
Auf der Farm konnte man natürlich auch Krokodilfleisch kaufen, so haben wir uns ein paar Spieße zum Abendessen mitgenommen.
Nach der Farm sind wir weiter bis an einen See gefahren wo wir dann bis zum nächsten Tag geblieben sind und noch etwas geangelt haben.
04.09.07 – bis Clairview
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| Clairview Beach |
Am nächsten Tag ging es weiter die Küste hoch, ein netter Australier in Town of 1770 hatte mir einige Plätze an der Küste empfohlen, wo es gute Campingplätze an schönen Orten gibt. So haben wir geplant die Nacht in Clairview (205km) zu verbringen. Den ganzen Tag als wir „on the road“ waren, hatte der Himmel immer wieder Wolken und blaue Flecken zu bieten, als wir dann in Clairview waren und gerade an den Strand gegangen sind hat es zu Regnen angefangen. In der überdachten Campküche konnten wir trotzdem noch kochen und den Tag ausklingen lassen. Wie es der Zufall so will sind dann noch Leute angekommen, als ich genauer hin sah, stellte ich fest das sie mir irgendwie bekannt vor kamen. Dann fiel mir auch wieder ein woher, als ich meine Backpackerei begonnen hatte und in Bellingen in einem Hostel war, hatten eben diese Beiden das Hostel geleitet. So haben wir am Abend zusammengesessen und uns über die unterschiedlichen Reiserouten unterhalten.
05.09.07 bis 07.09.07 - Mackay
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| Mackay |
Bei Regen sind wir in Clairview weggefahren und bei Sonnenschein in Mackay angekommen (129km). Als wir mit einem kurzen Spaziergang durch die Stadt fertig waren und eigentlich zum Angeln gehen wollten, hat es auch hier zu Regnen angefangen. Also sind wir im Hostel geblieben, am Nachmittag kam der Besitzer und fragte ob irgendjemand Interesse hätte am nächsten Tag einen Umzugs-Job zu machen, einen halben Tag, für $17,50 die Stunde, cash. Kurzentschlossen sagte ich zu und hatte den Job.
Am nächsten Morgen um 7:00 holte mich der Fahrer ab und wir sind zu dem Haus gefahren, wo wir bis Mittag alle Sachen in seinem Umzugslaster verstaut hatten. Er war zufrieden und ich $95 reicher.
07.09.07 – bis Airlie Beach
Nachdem ich am nächsten Morgen ausgeschlafen hatte und mit einem kleinen Muskelkater aufgewacht bin, sind wir in Mackay aufgebrochen und weiter nach Airlie Beach (154km) gefahren. Airlie gilt als der Ballermann Australiens und ist Ausgangspunkt für alle Touren in die Whitsunday Inseln. Der Ort an sich ist wenig spektakulär und rein auf Tourismus ausgelegt. Eigentlich wollte ich von hier aus auch auf ein Segelboot um die Inseln zu erkunden, wegen der hohen Preise, bin ich aber von dieser Idee schnell wieder weg gekommen. Beim nächsten Mal!
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| Airlie Beach nach Townsville |
07.09.07 bis 09.09.07 – bis Townsville
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| nach Townsville |
Schnell weg aus Airlie Beach und weiter nach Townsville (304km), hieß es am nächsten Morgen. In Ayr, ca. 87km vor Townsville, haben wir gehalten und wollten eigentlich einen Kaffee trinken. Zuerst waren wir aber mal von dem tollen Strand beeindruckt, der hier einfach so flach und ausgestreckt da lag. Im Hafen dann, wo ein paar Kinder am angeln waren, habe ich dann von eben diesen eine Lehrstunde in Sachen Netzfischen erhalten. Gar nicht so einfach, das Ding richtig zu werfen!
Zwischen Ayr und Townsville haben wir dann noch an einem Berg mit Lookout gehalten um, von dort oben, die Gegend genauer zu betrachten.
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| Townsville |
In Townsville haben wir uns dann im Globetrotter Backpacker einquartiert. Hier haben wir auch Kathrin und Lisa getroffen. Die beiden wollten auch nach Magnetic Island. So haben wir uns zusammen getan und am Sonntag einen Trip für drei Nächte auf „Maggi“ gebucht. Für $99 bekamen wir drei Übernachtungen, die Fährtickets, Bustickets, ein Frühstück, einen Tag Schnorchelausrüstung, eine Stunde Kanufahren und zwei Stunden Internet. Am Montagmorgen haben wir dann meinen Van am Langzeit-Parkplatz abgestellt und haben die Fähre zur Insel genommen.
10.09.07 bis 14.09.07 – Magnetic Island
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| Magnetic Island |
Auf Magnetic wurden wir im Base untergebracht, einem Ressort ähnlichem Backpacker in Nelly Bay. Nach unserer Ankunft und dem Einchecken, haben wir den restlichen Tag am Strand in der Sonne verbracht. Auch hier konnte man schon einiges von der Schönheit der Insel erkennen. Glasklares türkis blaues Wasser, traumhafte Buchten mit riesigen runden Felsen und das alles in Mitten tropischer Vegetation. Kurz: einfach herrlich!
Für den nächsten Tag haben wir uns dann eines der kleinen Cabrios gemietet, die man überall auf der Insel herum fahren sieht. Mit dem Kleinen sind wir dann los nach Horseshoe Bay und von dort aus weiter zu einem Parkplatz oberhalb von Florence Bay. Leider war es mit Mietautos nicht erlaubt bis dort zu fahren. So blieb uns nichts anderes übrig als zu laufen. Florence Bay gilt als eine der besten Buchten der Insel um Schnorcheln zu gehen. Hier geht ein Teil des Korallenriffs direkt bis an den Strand.
Nachdem wir genug am Strand gelegen und geschnorchelt hatten sind wir wieder zurück zum Auto, um auch noch die andere Seite der Insel zu erkunden. In Picknick Bay haben wir uns dann bei Sonnenuntergang noch einen Cappuccino gegönnt, bevor wir wieder zurück zum Base gefahren sind.
Nachts bin ich dann mit den beiden Mädels nochmal los. Eigentlich wollten wir in Horseshoe Bay noch was trinken gehen, da aber alles bereits geschlossen hatte haben wir nur noch den Sternenhimmel bewundert.
Schon sehr früh, sind wir am nächsten Morgen aufgestanden um noch die Wanderung zu den alten Verteidigungsanlagen aus WWII zu machen. Hier, so wurde uns gesagt, sollte auch die beste Möglichkeit sein Koalas zu Gesicht zu bekommen. Als wir schon fast durch all die Bunker und Kanonenstellungen gelaufen sind und wegen der Koalas schon etwas enttäuscht waren, ist auf einmal einer von einem Baum runter geklettert und vor uns auf dem Weg herum gelaufen. Dieses Schauspiel ist äußerst selten wenn man bedenkt, dass die Tiere 16 Stunden am Tag mit schlafen verbringen, dann den Rest der Zeit mit fressen und sich demnach nur selten bewegen. Außerdem soll nur jeder zehnte Australier überhaupt mal einen Koala in der Natur gesehen haben. Kann ich gar nicht verstehen da es bei meinem Vierten schon fast langweilig wird. Na gut, nicht wirklich!
Die restliche Zeit auf „Maggi“ haben wir dann am Strand, im Wasser, beim Kanu fahren oder einfach nur so genießen können.
Am Freitag haben Marcel und ich uns dann von den Mädels verabschiedet, die noch ein paar Tage länger auf Magnetic bleiben wollten. Ich hingegen wollte, wie mit Ros vereinbart, nach Bramston Beach um einige Tage mit ihr, ihrem Bruder Roland und ihrem Vater, am Strand zu verbringen. Zuvor lieferte ich Marcel allerdings noch in Misson Beach (230km) ab, da für ihn kein Platz im Strandhaus war.
14.09.07 bis 21.09.07 – Bramston Beach
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| Bramston Beach |
In Innisfail haben mich dann Ros und Familie aufgesammelt und mir den Weg nach Bramston Beach gezeigt. Der Ort ist touristisch fast nicht erschlossen und, so sagt man, etwa so wie Misson Beach vor 15 Jahren, bevor der Tourismus Boom einsetzte. In Bramston gibt es zwei Straßen mit Häusern links und rechts, sowie einem einzigen Laden der dafür alles verkauft. Von Benzin, Lebensmitteln, Gas, Angelzubehör bis Eis und Kaffee gibt es hier fast alles.
Fast direkt am Strand und mit Meer blick hat die Familie Gault hier seit den 80ern ein kleines Haus.
In den nächsten Tagen war ich dann mit Roland jeden Morgen am Strand laufen, mit Ros und den Hunden spazieren, schwimmen oder auf der Veranda beim entspannen. Manchmal war ich Abends am Strand bis zur Flussmündung joggen um mal wieder was für meinen Körper zu tun. Dazu hat mich Roland immer wieder mit zum Angeln an die verschiedensten Plätze mit genommen. In einem Billabong nahe des Strandes habe ich dann zu Beginn auch gleich einen Barramundi und einen Lachs gefangen. Außerdem haben wir es im nahen Fluss oder am direkt Strand versucht.
Einen Abend haben wir uns in Cairns mit Freunden von Ros, Gill und Tony Birch, zum Essen getroffen. Im „Mother India's“ gab es leckere Curries und andere indische Leckereien.
Ein andermal waren wir zum Grillen in Misson Beach bei einer anderen Freundin von Ros eingeladen, wo wir den Barramundi und den Lachs auf den BBQ geschmissen haben.
Irgendwann war leider auch diese Zeit am Strand vorbei und ich hab mich mit ein paar kleinen Aufmerksamkeiten bei den Dreien bedankt.
Mein nächstes Ziel war jetzt Cairns (64km), wo mir Gill und Tony angeboten hatten sich um einen Job für mich zu kümmern.
Brisbane, ein zweiter Versuch!
(24.08.07 – 27.08.07)
Nachdem ich auf der Farm, bei Ros, aufgebrochen bin, hatte ich mit Bryan (dem Kanadier) ausgemacht, erst noch ein paar Tage in Brisbane zu verbringen. Nach Brisbane sollte es weiter nach Noosa gehen, um mit Marcel (dem Koch) die Küste hoch nach Norden zu fahren.
Mittags bin ich losgefahren und einen Stau und einen Unfall mit Totalsperrung später, bin ich dann Abends in Brisbane, an der „South Bank“ angekommen. Bryan, der einen Job in der Stadt gefunden hatte, war an diesem Tag auf einer Firmenfeier „Downtown“, wo ich ihn dann auch eingesammelt habe. Er hat mich durch die Nacht in einen Vorort gelotst, wo er ein Zimmer gemietet hatte. Allerdings musste er am nächsten Morgen eben dieses Zimmer räumen um dem nächsten Mieter Platz zu machen. Darüber machten wir uns aber erst mal keine Gedanken und sind los gezogen um eine lustige Nacht in der großen Stadt zu haben. Gesagt, getan! Nach der fast abstinenten Zeit auf der Farm, endlich mal wieder Party! Bryan war irgendwann verschwunden und so bin ich mit seiner Freundin, Esther, zu seinem Haus gelaufen, wo er bereits in der Traumwelt war.
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| Brisbane (Museum) |
Am nächsten Morgen, mussten wir wie gesagt sein Zimmer räumen und haben erst mal alle seine Sachen bei mir im Van verstaut. Danach ging es weiter durch einige Vororte zu der momentanen Wohnung von Esther. Diese war wesentlich schöner als das herunter gekommene Haus von Bryan. Nach einem gemütlichen Frühstück, sind wir zur „South Bank“ um dort durch die Kunstgalerien und Museen zu schlendern.
Zuerst waren wir in einer Ausstellung über Musikikonen Brisbanes und anschließend im „Museum of Queensland“. Wie in Brisbane und anderen großen Städten in Australien üblich sind solche Museen und Galerien meistens umsonst.
Nach dem Museumsbesuch, sind wir weiter in die Bibliothek, um dort das freie Internet zu nutzen. In einem großzügigen Bereich und in einer sehr angenehmen Atmosphäre kann man hier auf dem Boden liegend, auf Couchen oder Stühlen sitzend, oder einfach stehend auch mit seinem eigenen Laptop online gehen.
Am Abend sind wir los ins „Fortitude Valley“, die absolute Partymeile Brisbanes, um nochmal etwas vom Nachtleben mit zu bekommen. Da wir aber vom Vorabend irgendwie alle noch etwas angeschlagen waren, haben wir uns mehr auf das abklappern von Clubs, Bars und Straßen und natürlich Leute beobachten konzentriert.
Die Mode der meisten Mädels in den großen Städten ist echt, ... naja... sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig!!!
Irgendwann, so um 4 oder 5 Uhr hatten wir dann genug und sind zurück zu Esthers Haus, wo ich dann meine erste Nacht im Van auf der Straße verbracht habe. Campen ist 30km um den Stadtkern von Brisbane generell verboten und wird mit bis zu $200 bestraft. Ich hatte Glück und wurde nicht erwischt, trotzdem blieb immer so ein ungutes Gefühl.
Um 7:00 Uhr war ich wach, durch vorbeifahrende Autos und die Sonne die auf mein Auto schien und es doch sehr aufwärmte war irgendwann nichts mehr mit weiter schlafen. Um Esther und Bryan noch schlafen zu lassen, bin ich los gelaufen um mir ein Café und somit ein Frühstück zu suchen. Nachdem ich erfolgreich wieder zurück am Van war und noch einige Zeit gelesen hatte, meldete ich mich vorsichtig bei den Beiden. Nach einem zweiten Frühstück und genügend Erholung, haben wir erfahren, das Lisa, eine Freundin von Esther, Karten für das Rugby Spiel am Nachmittag organisiert hatte.
Bevor wir zum Spiel sind, haben wir noch einige Zeit im nahen Park, beim Frisbee spielen verbracht. Das Wetter, das zuvor immer wieder wolkig und mit Regenschauern durchsetzt war, war an diesem Tag endlich wieder sonnig und wärmer. Die Tage zuvor hatte man immer noch gut eine lange Hose und Abends auch ein Sweat-Shirt vertragen können.
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| Brisbane II |
Leider waren wir dann nicht ganz pünktlich zum Anpfiff beim Spiel, da die öffentlichen Verkehrsmittel an diesem Tag einige Probleme hatte, was schon zu einer gewissen Unruhe bei vielen anderen Fans gesorgt hatte.
Das Spiel dann aber an sich, war doch sehr interessant! Die Brisbane Broncos spielten gegen die Canberra Raider. Für die Broncos war es ein wichtiges Spiel, um weiter in den Playoff-Plätzen zu bleiben. Die erste Halbzeit ist für die Mannschaft aus Brisbane allerdings nicht sehr gut gelaufen, immer wieder mussten sie nach Fehlern mit ansehen, wie Gegenspieler ohne große Mühe einen Run schafften. Nach der Halbzeit wendete sich das Blatt dann aber und die Broncos konnten aufholen und schließlich mit einem komfortablen Vorsprung gewinnen. In der ganzen Stadt konnte man anschließend feiernde Fans sehen!
Am Abend war ich noch bei Roland, dem Bruder von Ros, der in Brisbane wohnt und mir meine Computermaus mitgebracht hat, die ich auf der Farm vergessen hatte.
Wieder konnte ich nicht sehr lange schlafen und hatte so Gelegenheit mich endgültig von Bryan zu verabschieden, der um 9:00 Uhr im Büro sein musste. Nach seiner Zeit in Brisbane ging es für ihn weiter nach Vietnam und Süd-Ost-Asien Ich hingegen wollte mich am Nachmittag in Noosa mit Marcel treffen um die Ostküste weiter Richtung Norden zu fahren.
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| Brisbane - South Bank |
Nachdem ich Bryan in die Stadt begleitete und noch ein wenig durch das montag-morgentliche Brisbane , bin ich wieder zurück zu Esther. Gemeinsam sind wir später los, um die Gallery of Modern Art auf der South Bank an zu schauen. In dem schon beeindruckenden Gebäude , gab es eine Vielzahl von Ausstellungen und sehr interessanten Kunstwerken. Von kleinen Bildern bis hin zu wand großen Skulpturen, gab es ein breites Spektrum von verschiedensten Werken zu bestaunen.
Nach dem Kunstgenuss und einem schnellen Mittagessen, habe ich dann Brisbane und die Leute hier hinter mir gelassen um über den Highway, möglichst schnell, nach Noosa zu kommen.
























